Heilungsverlauf Hufrehe mit Hufbeindurchbruch
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Falldokumentation
Pferd: 8 jähriger Knabstrupper Wallach
Vorgeschichte:
Akute Rehe im September/Oktober das Pferd wird von der Weide genommen und auf tierärztlichen Rat in eine gut eingestreute Außenbox gestellt.
Röntgenbefund im November: „leichte“ Rotation.
Der herbeigerufene Hufschmied bricht die Bearbeitung ab da das Pferd die Hufe nicht geben kann das Pferd liegt viel.
Der Besitzer stabilisiert den Stoffwechsel in den nächsten Wochen und ruft uns zur Bearbeitung ...
Termin 10. Januar:
Das Pferd hat immer noch Schmerzen, die deutlich an Körperhaltung und Mimik zu erkennen sind.
Deutlich ist in den Seitenansichten schon der Absatz zu erkennen, ca. 3 Monate sind nach Auftreten der Rehe vergangen, die Hornqualität ist deutlich vermindert.
Am Huf vorne rechts sieht man vor der Strahlspitze ein Loch in der Sohle hier ist das Hufbein durch die Sohle gebrochen es hat sich aber schon wieder eine dünne Hornschicht darüber gebildet.
Termin 14. Februar:
Das Pferd steht schon deutlich entspannter, steht tagsüber auf einem großem Paddock und wird täglich eine halbe Stunde spazieren geführt.
Der Absatz ist noch weiter herunter gewachsen.
Das Loch in der Sohle wächst nach vorne raus.
Termin 29. Juni :
5 Monate nach der ersten Behandlung steht das Pferd schon wieder entspannt; hat stundenweise Weidegang und wird im Schritt auf weichem Boden spazierengeritten.
Auf den Seitenansichten sieht man noch den letzten Absatz an der Zehe.
Auch das Loch in der Sohle ist jetzt an der Zehe angekommen und dort kaum noch zu sehen (nach der nächsten Bearbeitung wird es ganz verschwunden sein).
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