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Unser Selbstverständnis als Hufbearbeiter

Womit wir uns identifizieren:

  • Wir sind pünktlich. Auch wenn das im Alltag manchmal schwierig ist, versuchen wir so gut wie möglich zu planen und Kontakt mit unseren Kunden zu halten. Wir verstehen, was es bedeutet, ein Dienstleister zu sein.
  • Wir gehen korrekt mit dem Pferd um. Durch unser Horsemanship werden Nasenbremse und andere Zwangsmaßnahmen unnötig, da wir das Prinzip „Annäherung-Rückzug“ verstanden haben und unterscheiden können, wenn ein Pferd Angst hat, unsicher ist, körperliche Schmerzen hat, respektlos ist oder eine Mischung davon.
    Wir nehmen den Pferdebesitzer mit in die Verantwortung, notwendiges mit dem Pferd zu üben. Die für uns zusätzliche Arbeitszeit lassen wir uns vom Pferdebesitzer vergüten, dies sollte im Vorfeld bereits angesprochen werden.
  • Wir dokumentieren unsere Arbeit in regelmäßigen Abständen, auch fotografisch. So können wir dem Pferdebesitzer die Veränderungen bildlich vor Augen führen und unsere Arbeit selbst besser überprüfen.
  • Wir beurteilen das Pferd im Gang, mindestens bei den ersten Bearbeitungen und bei Besonderheiten.
  • Wir nehmen uns Zeit Fragen zu beantworten und alles verständlich zu erklären.
  • Wir zeigen dem Pferdebesitzer was er zwischendurch selbst tun kann.
  • Wir geben dem Pferdebesitzer wertvolle Tipps zum Thema Haltung und Fütterung.
  • Wir stehen dem Pferdebesitzer im Notfall telefonisch, wenn nötig auch persönlich zur Verfügung.
  • Wir verkaufen wirksame, möglichst ungiftige Hufpflegemittel gegen Strahlfäule oder Pilzbefall.
  • Wir bearbeiten die Hufe des Pferdes individuell und nicht nach Schema "F" und sind auch bereit, Neues auszuprobieren wenn Bewährtes sich einmal nicht bewährt. Gerade bei der Arbeit an / mit dem Lebewesen ist es wichtig, die eigenen Grenzen zu erkennen und wenn nötig z.B. bei Kollegen Hilfe zu holen, sowie mit Fachleuten so gut wie möglich zusammenzuarbeiten.
  • Wir nehmen uns Zeit und haben die Geduld für ängstliche, kranke, junge oder alte Pferde, die bei der Hufpflege noch nicht / nicht mehr gut stillstehen können.
  • Wir bilden uns regelmäßig fort - sowohl im Team als auch außerhalb und schauen dabei immer wieder über unseren "Tellerrand" hinaus.
  • Wir arbeiten mit unterschiedlichen Hufschutzformen, wenn die Situation dieses erfordert.
  • Wir begleiten die Pferde auf dem manchmal langen Weg zum Barhufler und den Pferdebesitzer in seinen Ängsten. Wir achten darauf, Schmerzen für das Pferd bestmöglich zu vermeiden. Unsere Ziele sind Komfort in der Bewegung, sowie Verbesserung bzw. Erhaltung der Funktionalität und (Huf-)Gesundheit.
  • Wir lassen die neuesten Erkenntnisse der Forschung in unsere Arbeit mit einfließen.

    Letztlich ist unser Kunde das Pferd, ein empfindsames Lebewesen!